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Nächste Veranstaltungen der Initiative:

Einladung
zum Treffen der INITIATIVE HISTORISCHE LERNORTE
Donnerstag, den 12.10.2006
um 20.00 Uhr
in der Sendlinger Kulturschmiede
Daiserstr. 22, T: 76 14 35

Nach der Sommerpause treffen wir uns wieder regelmäßig jeden zweiten Donnerstag im Monat um 20.00 Uhr in der Sendlinger Kulturschmiede. Das Thema unseres Treffens am Donnerstag, den 12.10.06 wird sein:

NATIONALSOZIALISTISCHE UNRECHTSJUSTIZ
- am Beispiel des Sendlingers Ludwig Stark-
Vortrag von Petra Plesch

Wir freuen uns, dass Frau Petra Plesch, Abiturientin des Dante-Gymnasiums uns an diesem Abend Einblicke in ihre Recherchearbeit für ihre Facharbeit geben wird.

Herr Ludwig Stark wurde am 25.11.1911 in der Aberlestrasse 38 geboren. Herr Stark beteiligte sich an einer Gruppe namens „Rotsport“. Er wurde im Jahre 1933 erstmals verhaftet und war dann mehrere Jahre in Dachau inhaftiert.
Seine Beweggründe für die Teilnahme am Widerstand faßte er in einem Interview so zusammen:

„Weil sonst niemand da wäre, der der Arbeiterschaft die Wahrheit gesagt hätte.“


Sonntag, 15. Oktober 2006
11 Uhr
Zeitgeschichtliche Stadtteilführung Sendling 1933 - 1945

in Zusammenarbeit mit der MVHS-Süd.
Treffpunkt: Sendlinger Kulturschmiede, Daiserstr. 22
kostenfrei
Führung: Gitti Hutterer und Daniela Moisl-Faas


vorbei:

Donnerstag, 14. September 2006
20 Uhr
in der Sendlinger Kulturschmiede, Daiserstr. 22
Thema: "Wie vermitteln wir Schülern unsere Geschichte von 1933 - 1945?"


Sendlinger Stadtteilwoche
30. Juni - 7. Juli 2006

Spurensuche, Orte finden, an denen die Folgen der NS-Diktatur dokumentiert sind. Wir nennen diese Orte Historische Lernorte - es sind u.a. Häuser, aus denen jüdische Sendlinger deportiert und ermordet wurden. Wir berichten vom Alltag im Krieg: von Bombardierung - auch auch vom Überleben.
Im Gespräch zu Ihren Erinnerungen ergibt sich Nachbarschaftsgeschichte, die eingeht in das Stadtteilgedächtnis.

Stadtviertelrundgang am 1. Juli 2006:
"Leben in Sendling von 1933 - 1945"
Gitti Hutterer und Daniela Moisl-Faas
Start: 17 Uhr vor der Sendlinger Kulturschmiede, Daiserstr. 22

Stadtviertelrundgang am 4. Juli 2006:
"1933 - 1945: Von der Lindwurmstraße zum Neuhofener Berg"
Leo Brux
Start: 17 Uhr in der Lindwurmstraße 185
(Hier wurde in der Nacht vom 8. zum 9. November 1938 der Kaufmann Joachim Both von SA-Leuten ermordet.)
Ziel der Führung: der Neuhofener Berg - die Neuhofener Schuttkippe, wo von 1945 bis 1951 "die Geschichte eingelagert" und die Sendlinger Topografie verändert wurde. Über den Kriegsschutt hinweg führt die heutige Plinganserstraße vom Harras südwärts.

Installation
mit Fotoarbeiten
von Andreas W. Schulz
und Werner Resch

zu sehen während der Stadtteilwoche 30.06. - 07.07. 2006 in der Nähe des Festival-Geländes

Von 1945 bis 1951 wurden hier große Teile des Münchner Kriegsschutts eingelagert und die Topografie verändert: die Landschaftsplanung nahm den Schuttberg in die Grünanlagengestaltung auf, die heutige Plinganserstraße führt über den Kriegsschutt hinweg vom Harras nach Süden.

Die Arbeit von Andreas W. Schulz zeigt den durch den Erosionsprozess von 60 Jahren wieder zu Tage tretenden Kriegsschutt.

Werner Resch verknüpft in seiner Fotosynthese die Kriegszerstörung in Sendling und die Verfolgung der Ida Hamburger mit dem Neuhofener Berg - der so zum Ereignisort wird.

Der reale Ort und das Wissen um den Ort sperrt sich gegen Musealisierung und wird aufs Neue beklemmend lebendig.


Veranstaltungen 2005

  • der Projektwoche im Juli 2005
  • Ausstellungen im September 2005
    Vernissage am Donnerstag, den 1. September, um 19 Uhr an den drei Ausstellungsorten in der Daiserstraße
  • Begleitprogramm zu den Ausstellungen im September